Sandstein Verlag
Surreale Sachlichkeit: Werke der 1920er und 1930er Jahre aus der Nationalgalerie
Surreale Sachlichkeit: Werke der 1920er und 1930er Jahre aus der Nationalgalerie
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"Surreale Sachlichkeit" gibt es nicht - oder doch? Ausgehend von den Werken der Nationalgalerie, die uber einen reichen Bestand aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen verfugt, wirft dieser Band einen neuen, durch den Surrealismus gescharften Blick auf das Phanomen der Neuen Sachlichkeit. Tatsachlich haben die beiden Kunstrichtungen, die zeitgleich in Frankreich und Deutschland entstanden, mehr gemeinsam, als man zunachst vermuten mochte. Ausgewahlte Werke des Surrealismus werden dem breiten Spektrum der Neuen Sachlichkeit gegenuber-gestellt und lenken die Aufmerksamkeit auf den "psychischen Raum", der uberraschend oft auch in diesem mitschwingt, ohne explizit zu werden. Sie beleuchten den surrealen Anteil dieser Bewegung, der den Werken, die vordergrundig einen "retour a l'ordre" verkunden, oftmals ihre eigentliche Tiefendimension verleiht. Neben den groaen Figuren wie Otto Dix, Christian Schad oder Alexander Kanoldt sind auch weniger bekannte Kunstler der Neuen Sachlichkeit vertreten, wie Paula Lauenstein, Fritz Burmann oder Konrad Adolf Lattner sowie Max Ernst, Rene Magritte und anderen Surrealisten.