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Jagun, der Schattenbringer
Jagun, der Schattenbringer
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Im Kampf um Siwas Leben bekommen es die beiden so unterschiedlichen Männer nicht nur mit den Wachen Hradotéjs zu tun, sondern mit allerlei Monstern, Sklavenjägern und Vampiren. Unterstützung bekommen sie dabei von einer geheimnisvollen Bogenschützin.
Doch über allem hängen die drohenden Schatten von Jaguns Fluch.
„Ob Jagun ein Held ist? Nun, das hängt von der Definition des Wortes ab, würde ich sagen.
Was macht einen Helden denn aus? Für das zu kämpfen, woran er glaubt, die zu beschützen, die er liebt, so lange an einem Ort zu bleiben, bis das Böse besiegt und die Guten gerettet sind? Was, wenn das alles nicht möglich ist? Was, wenn ein Fluch einen Mann daran hindert, zu kämpfen, zu lieben und an einem Ort zu bleiben?
Jagun ist ein solcher Mann; ein verfluchter Mann! Sein Fluch, seine Dämonen, seine Schatten bedeuten Tod und Verderben für alle Kreaturen in seiner Nähe.
Er ist der Schattenbringer!
Und dies ist seine Geschichte, in die hineingezogen zu werden, ich mir wahrlich nicht ausgesucht hatte. Ich wurde gejagt, eingesperrt, misshandelt, versklavt, verhext, von Vampirfrauen missbraucht und ausgesaugt ... Aber um mich geht es gar nicht. Vielmehr geht es um Siwa, die öffentlich als Hexe zu Tode gefoltert werden sollte. Wunderschöne, zarte, kleine Siwa ..."
Andieu de la Moraine
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